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Hochbett: Selbst(nach)bauanleitung

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Motivation

Ein Wohnungswechsel stand vor der Tür, und die neue Wohnung glänzte nicht gerade durch ein üppiges Platzangebot. Um die wenigen Quadratmeter auszunutzen, dachte ich mir, Andreas, dachte ich, baust du dir einfach ein Hochbett, da hast du drei Quadratmeter mehr Platz. Nun, die neue Wohnung ist dann doch nicht die neue Wohnung geworden. Weil wir nämlich eine neue neue Wohnung gefunden haben. Die ist nun aber etwas größer, so dass ich Probleme hatte, mein Zimmer effektiv zu bemöbeln.

Der erste Gedanke: "Ein Hochbett bauen? Das kann doch nicht so schwer sein!". Nun ja, es ist doch nicht ganz so einfach. So ein Hochbett ist zwar schnell aufgemalt, aber wie verbinde ich die Bretter und Kanthölzer? Und genau das ist das Hauptproblem. Leider habe ich im Buchhandel kein Buch zum Thema Hochbett finden können. Also habe ich im Internet gesucht, und ich habe sogar etwas gefunden. Zum Beispiel:

http://home.tu-clausthal.de/~mbkbl/hochbett.html
http://www.darmstadt.gmd.de/~baudisch/Privat/Hochbett/index.html

Leider hat mir kein Konzept zugesagt, so dass ich doch selbst überlegen musste. Der Eisenwarenhandel bietet zwar Kleinteile zum Bettenbau an, aber die Hebelverhältnisse beim Hochbett ließen mich an der Verwendbarkeit zweifeln. Auf der Suche nach Ideen begab ich mich dann in große (auch schwedische) Möbelhäuser, suchte Hochbetten und fand einen Verbinder, der sich Quermutterbolzen nennt. offenbar sind aber die in den käuflichen Hochbetten verwendeten Verbindungselemente nicht für den gemeinen Heimwerker gedacht (Ich habe jedenfalls weder im Baumarkt noch im Schraubengroßhandel etwas finden können). Also: Selbst überlegen. Nach tagelangem Grübeln und intensiven Diskussionen ist dann mein Konzept entstanden.

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